Peak Shaving erklärt: Was Unternehmer wissen müssen
Was sind Lastspitzen, warum kosten sie so viel, und wie kann ein KI-gestützter Speicher die Netzentgelte senken?

Peak Shaving: Der unterschätzte Hebel für niedrigere Stromkosten
Viele Unternehmer kennen ihren jährlichen Stromverbrauch — aber nur wenige wissen, wie viel sie allein für Lastspitzen bezahlen.
Was sind Netzentgelte?
Netzentgelte machen rund 25–35% Ihrer Stromrechnung aus. Sie bestehen aus:
- Arbeitspreis: Bezahlung pro verbrauchter kWh
- Leistungspreis: Bezahlung für die höchste gemessene Leistungsspitze (kW) im Monat
Der Leistungspreis wird anhand der höchsten 15-Minuten-Messung berechnet. Eine einzige Spitze bestimmt den gesamten Monat.
Wie funktioniert Peak Shaving in der Praxis?
Ein Batteriespeicher überwacht den Netzbezug in Echtzeit. Sobald ein definierter Schwellenwert überschritten wird, springt der Speicher ein und liefert die fehlende Energie.
Beispiel: - Ohne Peak Shaving: Leistungsspitze 200 kW → Netzentgelt 2.400 €/Monat - Mit Peak Shaving: Leistungsspitze gekappt auf 140 kW → Netzentgelt 1.680 €/Monat - Ersparnis: 720 €/Monat = 8.640 €/Jahr
Amortisation
Ein typisches Peak-Shaving-System amortisiert sich in 3–5 Jahren. Danach spart es Jahr für Jahr — und der Speicher kann parallel für Eigenverbrauchsoptimierung genutzt werden.
Nächste Schritte
Lassen Sie uns Ihr Lastprofil analysieren. Wir zeigen Ihnen, wie viel Sie mit Peak Shaving sparen können.